New Jersey kann Freiflächen und Pferderennen mit nur drei Worten retten: außer Kraft setzen


Pferderennen

Während Governor Chris Christie weltweit Schlagzeilen macht, hat die gesetzgebende Kammer New Jerseys einige Angelegenheiten selbst in die Hand genommen. Das ist für New Jersey eine gute Entwicklung. Erst letzten Monat traten die Gesetzgeber des Staates zusammen und genehmigten ein Referendum zu Freiflächen in New Jersey. Jetzt haben die Wähler von New Jersey im November ein Mitspracherecht bei der Finanzierung von Freiflächen.

Wenn die Gesetzgeber ihre geschlossene Front aufrechterhalten und Governor Chris Christies Veto gegen des Sportwettengesetz vom 22. September außer Kraft setzen können, haben sie etwas außergewöhnlich Bedeutsames und Wertvolles erreicht: sie hätten die Pferdezucht, die Freiflächen in New Jersey schafft, gerettet.

Ein überparteiliches Gesetz, das von allen (auch vom Governor) unterstützt wurde, verdient kein Veto.

Senat und Versammlung unterstützten mit überwältigender, überparteilicher Mehrheit das ursprüngliche Gesetz, das die staatlichen Verbote gegen Sportwetten zurücknahm. Monmouth Park hat vor Monaten damit begonnen, die Annahme von Sportwetten vorzubereiten und muss nun abwarten. Der Governor war zunächst dafür. Die Dinge sahen rosig aus. Doch plötzlich legte der Governor unerwartet sein Veto ein. Kritiker glauben, dass Christie seine Meinung änderte, um seine Chancen für die Kandidatur ums Weiße Haus zu erhöhen.

Eine Außerkraftsetzung des Vetos würde alles lösen.

Es geht dabei nicht nur um Sportwetten. Es geht um das Überleben der Pferdekultur und der Landwirtschaft, die New Jerseys Grünflächen erhält.

Viele Menschen wissen nicht, dass Pferderennen der Antriebsmotor für Pferdekultur und Landwirtschaft und einer der wesentlichen Gründe für das Vorhandensein von Freiflächen in New Jersey sind. Laut einer Erhebung von Rutgers verfügt der Staat über mehr als 25.000 Hektar landwirtschaftliche Nutzfläche, die in direktem Zusammenhang mit Pferderennen stehen und mehr als 70.000 Hektar, die mit der Pferdezucht verbunden sind.

“Als ich mich mit dem Problem beschäftigt habe, war ich im Angesicht der Pferdezucht und der gewaltigen Landflächen, die damit in New Jersey in Verbindung stehen, vor Ehrfurcht ergriffen. und die Jobs

Ich habe es mir zur Aufgabe gemacht, diese Freiflächen und die Jobs in der Pferdebranche insgesamt zu bewahren”, erklärte Senator Ray Lesniak, Urheber des ursprünglichen Gesetzes und Organisator des Außerkraftsetzungsverfahrens.” Die Menschen verstehen nicht, wie viele Hektar Land unentwickelt bleiben, dank der Pferdewirtschaft.”

Sportwetten sind von elementarer Wichtigkeit, damit die Pferdezucht überleben kann. Jahrelang ist der Pferderennsport in New Jersey vernachlässigt worden. Währenddessen ist der Pferderennsport in benachbarten Staaten erblüht, da dort alternative Wettformen erlaubt waren. Leider sind viele Gestütbesitzer inzwischen bereit, in die benachbarten Staaten umzuziehen.

Jobsicherung und die Schaffung von Arbeitsplätzen sind ein weiterer positiver Effekt, der durch eine Außerkraftsetzung entstehen würden. Es gibt etwa 13.000 Arbeitsplätze im Pferdeaufzuchtgeschäft New Jerseys – Pferderennen stellen davon die Hälfe laut einer Studie von Rutgers.

Es handelt sich dabei nicht um Jobs auf den Rennbahnen für Besucher und Eintrittskartenabreißer. Der Hauptteil dieser Arbeitsplätze entfällt auf den Bereich des Managements und der Zulieferer für Pferdezüchter und ihre Einrichtungen. Es gibt Bauern, Tierärzte, Züchter, Gestütsbesitzer, Stallbesitzer, die Jockeys, die Zureiter, die Hufschmiede, die Sporthändler, die Futtermittelhersteller, die Aufzuchthöfe und andere, die ihr Leben mit Pferdeaufzucht und Landwirtschaft verbringen. Pferderennen allein erwirtschaften 780 Millionen Dollar ökonomischer Aktivität pro Jahr.

Sportwetten würde dem Rennsport in New Jersey eine verlässliche Einkommensquelle sichern.

Der Pferdesport in New Jersey braucht eine verlässliche Einnahmequelle, so dass er sich selbst finanzieren kann und andere Branchen mit Impulsen versorgt. Jahrelang hat Meadowlands Geld verdient. Und Jahre lang hat der Staat sich daran seinen Anteil gesichert und es für alles Mögliche ausgegeben, nur nicht für den Rennsport. Dies geschah wieder und wieder, bis das Geld aufgebraucht war und dem Pferdesport nichts mehr blieb. Sportwetten können der Branche die Umsätze verschaffen, die sie dringend benötigt.

Allerdings drängt die Zeit. Aufgrund der mangelnden Unterstützung ist der Pferderennsport bereits auf dem Rückzug. Tom Luchento, der Präsident der Standardbred Owners & Breeders beschreibt in einem Artikel auf NY.com dass die Pferdezuchtbranche Opfer schrumpfender Geldbeutel und von Zuchtgebühren in New Jersey ist, weshalb Zuchthengste inzwischen selten geworden sind. Einst gab es 100 Zuchthengste in New Jersey, heute nur noch zwei.

Nur 122 Vollblutfohlen wurden 2013 in New Jersey registriert. Das ist laut Angaben der Thoroughbred Breeders’ Association of New Jersey (TBANJ) ein erheblicher Rückgang im Vergleich zum Höchstwert von 517.  2013 wurden lediglich 69 Stuten geboren – der Höchstwert war hier 597. Die Renntage wurden weniger. 1993 wurden noch 289 Vollblutrennen in New Jersey ausgetragen, die Vollzeitjobs für jene, die in der Branche arbeiteten, sicher stellten. 2013 sank diese Zahl auf nur noch 79. Diese kleinen Zahlen erhöhen den Druck auf Trainer und Besitzer, die täglich Hilfszuwendungen benötigen, um ihre Pferde ganzjährig zu versorgen. Sie hängen von einem relativ geringen Kontingent Renntage ab, um ihre Rechnungen zu bezahlen.

Wenn die Außerkraftsetzung nicht durchgesetzt werden kann, werden offene Flächen in New Jersey der Vergangenheit angehören, und Monmouth Country wird im Zentrum dieser Umwälzung stehen.

Ohne die Außerkraftsetzung werden die verbliebenen Züchter und Pferdebesitzer New Jersey gezwungen sein, ihre Unternehmen zu schließen und in Nachbarstaaten umzusiedeln, in denen mehr Anreize bestehen. Ein großer Teil der Höfe befindet sich in Monmouth County, in dem sich auch der Monmouth Park und der Frrehold Raceway befinden. Hier wird sich also das Epizentrum der Verwerfungen befinden. Senator Lesniak ist sich dieser düsteren Aussicht bewusst. “Sportwetten werden für Monmouth Park und den Pferderennsport alles verändern”, sagte er. “Wir müssen es versuchen, da bereits zahlreiche Pferdezüchter ihren Betrieb eingestellt haben. Es wird nicht mehr lange dauern, bis die Besitzer der Grundstücke und Landflächen eine wirtschaftlich bessere Nutzung erkennen und dann dort Stadtwohnungen und Stripclubs erschaffen.”

Der Senat hat das Gesetz zu Sportwetten im Juni mit 38 zu einer Stimme durchgesetzt. Die Versammlung stimmte 63 zu 6 bei zwei abwesenden Stimmberechtigten. Die Senatoren Joe Kyrillos und Jennifer Beck, die Monmouth County repräsentieren, haben für den bisherigen Vorschlag zu Sportwetten gestimmt. Kyrillos und Beck müssen sich gut rüsten, um die Unterstützung, die sie in Monmouth County erfahren haben, mit einer erfolgreichen Außerkraftsetzung des Vetos des Governors am 22. September zu bestärken, was die Pferdeindustrie, die Landwirtschaft und offene Flächen sowie die Lebensqualität der Einwohner New Jerseys  erhalten wird.

 

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Zuletzt ist noch darauf hinzuweisen, dass Tipster Trends und Entwicklungen verfolgen. Die meisten Wettspieler haben einfach nicht die Zeit, ähnlich viel Insiderwissen zu sammeln, wie sie Tipster anhäufen. Wettspieler zahlen daher eine kleine Gebühr, um den Tipster/Berater für seine Zeit (und seine Expertise) zu entschädigen. Tipster haben dadurch anders als Spieler viel Zeit, die komplexen Datensammlungen zu analysieren.

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